Unternehmensnachfolge in der Hotellerie und Gastronomie – Generationswechsel im Familienunternehmen

Damit Sie für die Zukunftssicherung Ihres Unternehmen gute Entscheidungen treffen können, benötigen Sie folgende Planungen

Handlungs-
unfähigkeit

 

Vorsorgemaßnahmen (Notgeschäftsführung, Vorsorgevollmacht)
 
unerwarteter
Todesfall

 

Notfallübernahme/ vorzeitige Unternehmens-Übernahme
 
geplantes Ausscheiden
der Seniors

vorbereiteter und begleiteter Generationswechsel
 

 

Erfolgreicher Generationswechsel

Um bei der Unternehmensnachfolge eine gute Entscheidungen treffen zu können - darauf kommt es wirklich an:

✔ Unternehmensnachfolge – Verkauf, Verpachtung oder Schenkung?
✔ Unternehmensnachfolge Hotellerie: welche Prioritäten?
✔ Wie organisiere ich meine Unternehmensnachfolge?
✔ Wie bereite ich mein Unternehmen auf die Betriebsübergabe vor?
✔ Wie gehe ich als Unternehmens- oder Anteilsinhaber also am besten bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger vor?
✔ Welche Vorteile bringt mir eine Nachfolgeberatung für mein Unternehmen?
✔ Welche Rolle nimmt meine Bank innerhalb meiner Unternehmensnachfolge ein?
✔ Wann muss ich mit der Planung der Unternehmensnachfolge beginnen?
✔ Welche weiteren Schritte und Etappen sind zu gehen, welche Weiterbildungs-, Einarbeitungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sind für meinen potenziellen Nachfolger zu planen

 

Die Übergabe an die nächste Generation ist im Leben eines jeden Hoteliers und Gastronomen eine große Anforderung an alle beteiligten Familienmitglieder

Während früher der Sohn und die Tochter den Hoteliers also gefolgt haben und nachgefolgt sind, wird heute eine erfolgreiche Hotelübergabe durch einen motivierten Sohn/Tochter durch den Dialog zwischen Eltern und Kind reguliert.

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Tel: +49 (0)8677 91 32 480

Praxistipp für Ihren Generationswechsel

  • Wohl überlegte Hotelübergabe rechtzeitig und sehr früh beginnen
  • Betriebsübergabe gut vorbereiten - zum Vorteil für Betriebsübergeber und Nachfolger
  • Nutzbringenden Dialog für den Übergabeprozess einleiten = unererlässlich
  • Übergabefahrplan mit allen Beteiligten erarbeiten

Wird dieser Praxistipp zwischen den beteiligten Familienangehörigen aufgegriffen, dann ist nicht die Übereinstimmung in der Sichtweise das Ziel, sondern Klarheit zu gewinnen. Klarheit über die jeweiligen Motive des anderen und sei es, man findet heraus, dass es unüberwindbare Hindernisse und Differenzen über das zukünftige Leitbild des Hotels gibt.

 

"Als Unternehmerin war für mich schnell klar, dass es ein Leben außerhalb des Unternehmens geben muss. Mein Mann, meine vier Kinder und meine Freunde haben für mich oberste Priorität, und auch der Sport darf nicht zu kurz kommen."
Unternehmensnachfolge bei Familie Holl

 

Mehrheitlich scheitern in der Hotellerie die Unternehmensnachfolge an zwischenmenschlichen Aspekten

Findet dieser Dialog innerhalb  der Familienmitglieder nicht statt – und er findet in sehr vielen Hoteliersfamilien aus Unfähigkeit aber auch aus Angst, mit Konflikten umzugehen, nicht statt – dann besteht die Gefahr, dass diese emotionalen, teilweise auch unbewussten  Einstellungen, also all die Wünsche, Befürchtungen und Machttendenzen durch vertragliche, steuerliche, ökonomische und organisatorische Regelungen kaschiert und geglättet werden.

Damit gerät aber dieses Konfliktpotential in den Übergabevertrag und bildet dort das Sprengpulver, das jederzeit und unberechenbar gezündet werden kann und aus unserer Erfahrung heraus, dann auch meist gezündet wird.

 

Unternehmens-Übergabe:

 

Gegenseitiger Respekt ist die Basis.
GEgenseitiger Respekt ist bei der Unternehmensnachfolge und Betriebsübergabe von großer Bedeutung

 

Sie machen sich Gedanken über die Unternehmensnachfolge?

Daher stellen unsere Berater für Nachfolgeregelungen inzwischen die Klärung der emotionalen Dimension der vertraglichen und betriebswirtschaftlichen Planung voran.

Weil Ihr Unternehmen von Ihnen verlangt, dass Sie die besten Entscheidungen treffen, sind unsere Nachfolgeberater immer ein Spezial-Team für Nachfolgeregelungen

Dies ist einerseits ein(e) Experte / Expertin, der / die sich in der Psychodynamik von Nachfolgeproblemen und Generationenkonflikten in Familienunternehmen auskennt. Zu seinen / ihren Stärken gehört viel Erfahrung und eine Ausbildung im Umgang mit der Dynamik zwischen bewussten und unbewussten Motivationen. Zudem verfügen die Berater über eine Ausbildung und viel Erfahrung in der Organisationsentwicklung und Personalmanagement. Andererseits kümmert sich der zweite Experte / Expertin um die vertragliche, strategische und betriebswirtschaftliche Planung der Hotelübergabe.

 

Hier noch mehr Informationen zur Nachfolgeberatung "Hotellerie und Gastronomie"

Die Nachfolgeberatung für Hoteliers richtet sich dabei nach der vom Berater oder der in dem Erstgespräch wahrgenommener Gestalt der Konfliktlage. Da diese in den meisten Fällen vom Senior bestimmt wird, hat seine Beratung im allgemeinen Vorrang.

Stichwörter dabei sind:

  • Die Angst vor dem plötzlichen Verlust an öffentlichem Prestige
  • Die Abgabe von Macht über andere Menschen und damit sein Einfluss
  • Angst vor Vereinsamung
  • Die Konkurrenz mit dem Junior, die oft erst dann auftritt, wenn es ernst wird mit der Macht-Übergabe
  • Die unbewussten Ängste, die im inneren Autoritätsmuster der Seniors ihre Wurzeln haben
  • Die Ängste, dass die Kinder von sich aus die Seniors aktiv entmachten wollen
  • Die Sorge der Seniors, der Nachfolger könnten es anders machen als sie selbst

Ziel der Beratung ist:

Die Seniors zu sensibilisieren, dass Sie mit ihrer ganzen Person zum Generationswechsel bekennen und stehen, damit sie den Blick frei haben, um ihre(n) Nachfolger jeweils nach realen fachlichen und mit Führungskompetenz an den passenden Schaltstellen des Hotels zu unterstützen.

Alternative:

Wollen Sie zwar bewusst übergeben, haben aber tiefer doch – unbekannte oder unbewusste – Motive, weiterhin an der Spitze des Hotels bleiben zu wollen, kann es ihnen passieren, dass Sie unter ihren Nachfolgern zwei verfeindete Geschwister auswählen, um dann wegen derer Konflikte noch lange im Unternehmen "Hotel" zu bleiben, um auf sie aufpassen zu können und zu müssen.

Die Beratung des / der Hotelnachfolger

Auf Seiten der Nachfolger stehen möglicherweise folgenden Themen:

  • Die Emanzipationsbestrebungen, die nicht weit genug vorangetrieben werden
  • Die Selbstbehauptungstendenzen samt des dazugehörenden Aggressivitäts- und Kränkungspotenzials gegen die Übergeber
  • Die Entwertungen der Vorgängers durch das Aufzeigen von Schwächen und Mängeln
  • Eine mangelnde Abnabelung führt zu dem Gefühl sich permanent und hart abzugrenzen – und sei es durch Kränkungen
  • Ein großes Thema: Probleme der Rivalität unter Geschwistern, Angst vor Benachteiligung, alte Enttäuschungen, Bevorzugungen, Machtbestrebungen usw.

Ziel:

Zum Selbständigwerden gehört das sichere Gefühl, neben anderen seinen Platz zu haben und nicht über oder unter ihnen zu stehen (auch gegenüber Mitarbeitern und Führungskräften). Es ist wesentliche Voraussetzung, Verletzungen zu vermeiden, die die Familien-(Mitarbeiter)Beziehungen und damit den Übergabeprozess das Hotels lange Zeit unterschwellig belasten bis hin zum Niedergang des Hotels.

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Der richtige Einstiegszeitpunkt für die Übergabe Ihres Hotels

Einen richtigen Zeitpunkt für die Übergabe des Hotels gibt es nicht. Er sollte maßgeschneidert sein.

Der Idealfall

Bei geringem Konfliktpotenzial kann im Idealfall etwa eine vierjährige Vorausplanung für die Unternehmensübergabe sein.
Die 4 Jahre der Vorbereitung der Hotelübergabe kann man aufteilen in:

  • Führung durch den Senior, Junior in leitender Stellung 
  • Junior führt, Senior begleitet ihn.  
  • Senior steigt aus und kann dabei noch eine Abteilung in Leitung haben. Aber  die Führung hat der Nachfolger - und das endgültig.

 

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